Reifensteiner Verband e.V. - Verein ehemaliger Reifensteiner

Gegründet 1897
Geschäftsstelle: Postfach 10 11 33, 31111 Hildesheim
1. Vorsitzende: Frau Ina Farwick
2. Vorsitzende: Frau Karola Paul


Ehemalige Schulen des Reifensteiner Verbandes

Von der ersten Schulgründung bis zur Schließung der letzten beiden Schulen im Jahr 1990 arbeitete der Reifensteiner Verband als einer der größten privaten und bedeutendsten Schulträger von Mädchen- und Frauenbildungsstätten. Mehr als 90.000 Schülerinnen erhielten in diesen Jahren ihre Ausbildung in den 55 zum Verband gehörenden Einrichtungen.

Als Ida von Kortzfleisch (1850-1915) im Jahre 1897 die erste Wirtschaftliche Frauenschule ins Leben rief, wählte sie als Bezeichnung für die Schülerinnen das altdeutsche Wort Maid, welches die folgende Tugenden beinhaltet:

"Mut - Ausdauer - Idealismus - Demut"

Bei dem Gedicht, das anläßlich der Gründung in Nieder-Ofleiden entstand, spielten die Anfangsbuchstaben der Vornamen der Gründerinnen Marie von Thadden, Auguste Förster (1848-1926), Ida von Kortzfleisch und Dorette von Schenck zu Schweinsberg, ein Rolle.

Marie - Auguste - Ida - Dorette
Als Erste betreten des Hauses Stätte,
Indem sie aus Kassel zusammenkamen,
Das Haus der "Maidschaft" in Augenschein nahmen.
Schaffen und Streben ist Gottes Gebot,
Arbeit ist Leben, Nichtstun der Tod.
Für diesen Gedanken traten sie ein -
TrauŽn, er soll der Wahlspruch der Maidschaft sein.

Sehr bald nach der Gründung tauchte unter den Maiden der Wunsch auf, der Zusammengehörigkeit, die in dem Jahr des Zusammenlebens erwuchs, ein sichtbares Zeichen zu geben. So entstand der Gedanke der Maidenbrosche, die wieder ein starkes Band für alle Jahrgänge der gleichen Schule bildet.
Wie jede der im Laufe der Zeit entstandenen Schulen ihre Besonderheit hat, so sind auch die Maidenbroschen ganz verschieden, auf allen Nadeln der Reifensteiner Schulen und auch auf vielen der früher dem Reifensteiner Verband angeschlossenen Schulen, finden wir das Wort "MAID".
So ist sofort unter denen, die eine solche Brosche tragen, eine Verbindung hergestellt.
Die Maidennadeln können Sie auf der Seite der jeweiligen Schule finden, sollte es keine eigene Nadel geben, wird dies auf der jewiligen Seite vermerkt.

Es gibt auch eine Verbandsnadel des Reifensteiner Verband e.V.



Nachfolgend sind die ehemaligen zum Verband gehörenden und körperschaftlich angeschlossenen Schulen aufgelistet. Mit einem Klick auf den Namen öffnet sich eine neue Seite mit weiteren Informationen und einem Bild der Schule.
Die Seiten werden in nächster Zeit ergänzt, so dass irgendwann ein kompletter Überblick möglich ist.

Die veröffentlichten Bilder dürfen nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung des Vorstandes nachgearbeitet und veröffentlicht werden.

Ehemalige eigene Frauenschulen des Verbandes:

Ehemalige körperschaftlich angeschlossene Frauenschulen und fachlich verwandte Ausbildungsstätten des Verbandes:

Weiteren Informationen zu den Schulen können Sie der Publikation von Frau Ortrud Wörner-Heil, Frauenschulen auf dem Lande - Reifensteiner Verband 1897-1997, Kassel 1997 (= Schriftenreihe des Archivs der deutschen Frauenbewegung, Bd.11, ISBN 3-926068-12-4, 2. Auflage), Informationen zu den Schulen, der Entstehung und den Zielen des Reifensteiner Verbandes entnehmen.
Sie können die Publikation für 7,20 Euro im Buchhandel bestellen.


Adelige Frauen als Pionierinnen der Berufsbildung - Die ländliche Hauswirtschaft und der Reifensteiner Verband
Publikation von Frau Dr. Ortrud Wörner-Heil

Die Publikation umfasst 488 Seiten und kann zum Preis von 17,00 Euro im Buchhandel oder direkt beim Verlag Kassel University Press bezogen werden.
ISBN 978-3-89958-904-7

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